Barclays Bank für Kreditkarten
Die
Barclays Bank ist ein globales
Finanzdienstleistungsunternehmen mit
Hauptsitz in London. Sie ist die zweitgrößte Bank
Großbritanniens und, gemessen an den
Vermögenswerten, eine der größten Banken
weltweit. Das Unternehmen beschäftig in rund 80
Ländern gut 150.000 Mitarbeiter in mehr als 2.100
Niederlassungen.
Die Anfänge der Barclays Bank reichen bis ins späte
17. Jahrhundert zurück. Gegründet wurde das Institut
1690 von John Freame and Thomas Gould, seit 1736 firmiert das Bankhaus
unter dem Namen Barclays Bank, die erste große Expansion
fällt in die Epoche des britischen Kolonialismus. Die Barclays
Bank fuhr 2008 auf Grund der Wirtschaftskrise schwere Verluste ein, hat
sich bis Herbst 2009 aber wieder vollständig erholt.
Die
Barclays Bank deckt mit ihrer Tätigkeit
alle wichigen
Agenden des Bankengeschäfts ab: als weltweiter
Fondsanbieter
für institutionelle Anleger, als internationale Investmentbank
und als Kreditbank für Geschäfts- und Privatkunden.
Als Pioneer gilt die Barclays Bank im Zahlungsverkehr mit Kreditkarten,
den sie im Jahre 1966 als erste europäische Bank
eingeführt hat. Heute wird dieser Geschäftsbereich
durch die selbstständige Unternehmenseinheit Barclaycard
verwaltet, wobei diese zu den weltweit führenden Herausgeber
von Kreditkarten zählt.
Seit 1921 ist die Barclays Bank auch in Deutschland tätig. Im
Jahr 1991 stieg das Unternehmen mit Barclaycard in den deutschen
Kreditkartenmarkt ein, heute sind rund
1,4 Millionen Kreditkarten von
Barclaycard im Umlauf. Das Kreditkartenangebot beinhaltet Visa- und
Maestro-Kreditkarten für Business- und Privatkunden. 2008
erweiterte Barclaycard seine Angebotspalette um die Vergabe von
Ratenkrediten. Offeriert werden
Ratenkredite für
Kreditsummen
zwischen
1.000 und
35.000 Euro, die Laufzeiten reichen von 12 bis 84
Monaten. Der effektive Zins liegt, je nach Bonität,
für die gesamte Laufzeit zwischen 3.9 % und 17.9% p.a. (Stand
August 2010).