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Baukredit: 10 Jahr Zinsbindung
Baukredit mit Bindung der Zinsen von 10 Jahren –
Vor- und Nachteile
Beim Baukredit muss man sich als Kreditnehmer bezüglich der
Zinsen gleich zweimal zwischen verschiedenen Varianten.
Wählt man eine Zinsfestschreibung oder einen variablen Zinssatz?
Und wenn man sich für eine Zinsfestschreibung entscheiden hat, für
welchen Zeitraum sollen die Zinsen dann festgeschrieben werden?
Die meisten Banken bieten eine Zinsfestschreibedauer von fünf oder
zehn Jahren an. Die
Zinsbindung über einen
Zeitraum von 10
Jahren kann für den Kreditnehmer sowohl einen
Vorteil als auch
einen Nachteil haben, es kommt hier vor allem darauf an, wie sich die
Zinsen nach Abschluss der Vereinbarung weiterhin in der Zukunft
entwickeln werden. Ein Vorteil ist dann gegeben, wenn die
Hypothekenzinsen
nach Abschluss der Vereinbarung steigen, denn dann hat
man einen günstigen Zinssatz auf lange Sicht gesichert. Fallen
die Zinsen hingegen, bindet man sich auf viele Jahre an den relativ
teuren Zinssatz.
Was ist bei einer Zinsbindung (10 Jahre) zu beachten?
Bei der Zinsbindung von über einen Dauer von Jahren ist auf
jeden Fall zu beachten, dass man eine solche lang andauernde Bindung
nur dann wählt, wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass die
Kreditzinsen
in den nächsten Jahren ansteigen werden bzw. wenn
die
Zinsen aktuell sehr niedrig sind.
Stehen die Chancen 50:50, dass
die Zinsen fallen oder eben steigen, dann sollte man sich lieber
zunächst für einen variablen Zinssatz entscheiden.
Ebenfalls sollte man bei Wahl der zehnjährigen
Zinsbindung
beachten, dass eine vorzeitige Kündigung des Darlehens und
somit Kündigung der Zinsbindungsfrist nur mit Zustimmung der
Bank möglich ist, und zudem fast immer Kosten in Form der
Vorfälligkeitsentschädigung
verursacht werden.
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