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Bauzinsen und Konditionen für Baukredite
Bei der Finanzierung eines Hausbaus oder Hauskaufs sind
Bauzinsen
enorm
wichtig. Der Kreditnehmer kann anhand der Bauzinsen
seine monatliche
Kreditbelastung berechnen.
Im Rahmen eines Finanzierungsangebotes werden meistens zwei
Zinssätze dargestellt. Das ist einmal der
Nominalzins,
den die Bank für die Bereitstellung des Darlehens berechnet
und der
Effektivzins,
der die wirklichen Gesamtkosten einer Baufinanzierung widerspiegelt.
Die Gesamtkosten umfassen den Nominalzins und Nebenkosten, die in Form
von
Bearbeitungsgebühren,
Tilgungsverrechnung oder Disagio
anfallen.
Bauzinsen können mit der kreditgebenden Bank fest oder auch
variabel festgelegt werden.
Bei Vereinbarung von festen
Bauzinsen
bleiben Konditionen und Kreditrate für die Laufzeit konstant.
Auch Änderungen am Kapitalmarkt haben darauf keinen Einfluss.
Feste
Zinsen
für Baukredite sind deshalb immer dann
vorteilhaft, wenn der allgemeine Zinstrend nach oben geht. Für
Baukredite sind langfristige Zinsbindungen empfehlenswert. Das
schützt vor Konditionen mit steigenden Zinsen.
Bei langen Zinsbindungen kann die
Hypothek
frühestens nach 10 Jahren zu
Teil oder vollständig abgelöst werden. Deshalb
sollten Kreditnehmer vertraglich vereinbaren, dass Sonderzahlungen
möglich sind.
Bauzinsen richten sich in ihrer Höhe
nach der aktuellen Lage
am Kapitalmarkt, aber auch nach der Bonität des Kunden und der
Höhe der benötigten Darlehenssumme. Günstige
Konditionen sind zum Beispiel möglich, wenn ein Teil der
Kreditsumme durch Eigenkapital oder als Eigenleistung erbracht werden
können. Bei einer notwendigen
100-Prozent-Finanzierung
der
Immobilie werden Zinsaufschläge berechnet. Je nach Bauvorhaben
sollte der Kreditnehmer sich auch über die Nutzung
möglicher
Förderprogramme
informieren, die sich in
der Regel durch besonders günstige Konditionen auszeichnen.
Dies wirkt sich natürlich auch positiv auf die Bauzinsen aus.
Zum Ende der
Zinsbindung
wird von den Kreditinstituten im Allgemeinen
eine
Anschlussfinanzierung
angeboten. Dann werden neue Konditionen
festgelegt. Über sogenannte
Forward-Darlehen
können
sich Kreditnehmer bis zu drei Jahren vor dem Ablauf der Zinsbindung
günstige
Zinsen
sichern. Dafür wird ein
gemäßigter Zinsaufschlag fällig.
Man sollte sich als Kreditnehmer rechtzeitig informieren und beraten
lassen, denn es kann auch
günstiger sein das
Darlehen
umzuschulden. Je nach Darlehenssumme können
durch einen
Bankwechsel bei der
Prolongation
mehrere Tausend Euro gespart werden.
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