Banken mit Girokonto ohne Kontoführungsgebühr
Um das verstehen zu können, muss man ein wenig hinter die Kulissen der Banken schauen. Das Geld, was vom Kunden auf das Girokonto eingezahlt wird, bleibt dort nicht einfach nur liegen, sondern die Bank arbeitet damit. Es wird kurzfristig verliehen. In der Vergangenheit deponierten die Kreditinstitute die Kundeneinlagen häufig über Nacht bei der EZB, doch seit den Senkungen der Leitzinsen im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise ist das nicht mehr so lohnenswert wie vorher. Aber es gibt für die Banken auch andere Anlagemöglichkeiten. Das ist einer der Gründe, warum man bei einem Girokonto ohne Kontoführungsgebühren häufig ein verfügbares Mindestguthaben oder einen bestimmten monatlichen Zahlungseingang haben muss.
Auch holt man sich die für das Girokonto ohne Kontoführungsgebühren anfallenden Kosten oft auf andere Art. Vor allem bei den reinen Onlinekonten kostet häufig die Zusendung der originalen Kontoauszüge ordentlich Geld. Schauen muss man auch bei den Gebühren, die eventuell bei der Nutzung der Geldautomaten für die Barabhebung anfallen. Sie können schon durchaus bis zu fünf Euro pro Abhebung reichen. Dass es sich beim Girokonto ohne Kontoführungsgebühren häufig auch um ein reines Mittel der Neukundengewinnung handelt, merkt man auch daran, dass die Gebührenfreiheit bei der überwiegenden Mehrheit der Angebote nur zeitlich befristet gilt.
Aus diesem Grund sollten Sie sich bei einem Girokonto ohne Kontoführungsgebühren die weiteren Konditionen genau anschauen und vergleichen!




