Bankkonto in England eröffnen
Menschen, die öfter oder für eine längere Zeit in England verweilen, benötigen im Land ein Bankkonto, um zum Beispiel Gehalts- und Mietzahlungen abzuwickeln oder um eine Bankverbindung für den Abschluss eines Telefonvertrages angeben zu können.
Grundsätzlich sind die Bankgeschäfte in England effizient und unkompliziert. Ebenso wie in Deutschland können Kunden, die in England ein Bankkonto eröffnen, auf zahlreiche Online-Angebote zurückgreifen. Zu den größten Banken, bei denen es möglich ist, ein Bankkonto in England zu eröffnen, gehören HSBC, Barclays, Halifax und NatWest. Zweigstellen dieser Institute finden sich in nahezu allen größeren Ortschaften Großbritanniens.
Für Ausländer kann es mitunter schwer werden, ein Bankkonto in England zu eröffnen. Der Grund ist, dass die Eröffnung eines Bankkontos in England an die persönliche Kredithistorie gebunden ist, die Ausländer in der Regel nicht nachweisen können. Daher können Ausländer zwar ein Bankkonto in England eröffnen, dieses wird jedoch in den ersten Wochen und Monaten lediglich auf Guthabenbasis geführt, auch das Ausstellen einer Debit- oder Kreditkarte kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wer als Arbeitnehmer in Englang tätig ist, kann sein Bankkonto häufig schneller eröffnen als beispielsweise Studenten, die über kein Einkommen verfügen. Liegt der Bank ein Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers vor, ist es meist binnen weniger Tage möglich, das in England das Bankkonto eröffnen zu können. Hilfreich kann es außerdem sein, Kopien der deutschen Kontoauszüge mitzubringen, die den durchschnittlichen Guthabensaldo sowie einige Kontobewegungen ausweisen.
Um in England ein Bankkonto eröffnen zu können, werden neben einer Aufenthaltsgenehmigung auch die englische Adresse benötigt. Diese kann beispielsweise durch Vorlage des Mietvertrages oder aber der Kopie von Elektrizitäts- und Gasrechnungen nachgewiesen werden.
Da das Bankkonto in England in der Währung britische Pfund geführt wird, kann es bei der Rückkehr nach Deutschland aufgrund des Währungskurses mitunter zu Verlusten kommen, wenn der Guthabensaldo wieder auf eine deutsche Bank übertragen wird.




