Bausparkassen in Deutschland – Privat und LBS
Die Bausparkassen in Deutschland teilen sich in private Bausparkassen und Landesbausparkassen auf. Die Landesbausparkassen, kurz LBS, werden von einem oder mehreren Bundesländern sowie der in der Region tätigen Sparkassenorganisation getragen. Die Vermittlung der Bausparverträge sowie der Bauspardarlehen erfolgt dabei über die Filialen des Sparkassenverbundes, so dass Kunden der LBS auf ein weit verzweigtes Filialnetz zurückgreifen können.
Neben den Landesbausparkassen sind aktuell aber auch 15 private Bausparkassen in Deutschland aktiv, die meist in der Rechtsform der Aktiengesellschaft tätig sind. Sie werden von Banken oder Versicherungen getragen und nutzen deren Vertriebswege, um ihre Verträge zu verkaufen.
Die größte private Bausparkasse in Deutschland ist die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die mit dem Genossenschaftssektor verbunden ist. Ihre Verträge werden unter anderem in den Filialen der Volks- und Raiffeisenbanken angeboten. Zu den großen Bausparkassen in Deutschland gehört weiterhin die BHW Bausparkasse, die im Jahr 2006 von der Postbank übernommen wurde.
Daneben gibt es weitere, kleinere Bausparkassen in Deutschland, die ihren Kunden ebenfalls topp Verträge mit günstigen Konditionen bieten. Hierbei wären unter anderem die HUK Coburg Bausparkasse, die Wüstenrot Bausparkasse sowie die Deutsche Bausparkasse Badenia zu nennen.
Die zahlreichen Bausparkassen in Deutschland bieten vielfältige Tarifvariationen, die sich entweder für Sparer, für Finanzierer oder aber für Unentschlossene eignen. Unterschiede in den Tarifen finden sich insbesondere in den Zinssätzen für Guthaben und Darlehen, in den berechneten Gebühren (Abschlussgebühren, Kontoführungsgebühren) sowie in der Dauer der Zuteilungsreife. Dies sollte bei einem Neuabschluss beachtet werden.
Ein Bausparkassen Vergleich kann helfen, den für die individuellen Bedürfnisse besten Vertrag zu finden.




