Betriebliche Altersvorsorge per Direktversicherung für Arbeitnehmer
Die betriebliche Altersvorsorge ist für Arbeitnehmer eine wichtige Ergänzung zur gesetzlichen und zur privaten Altersvorsorge. Es gibt hier unterschiedliche Systeme im Bereich betriebliche Altersvorsorge, wie zum Beispiel Pensionskassen oder Pensionsfonds.
Auch die so genannte Direktversicherung ist eine Variante im Bereich betriebliche Altersvorsorge für die Arbeitnehmer. Im Rahmen dieser Direktversicherung zahlt der Arbeitgeber bestimmte Beiträge in eine Kapitallebensversicherung oder alternativ in eine private Rentenversicherung bzw. eine fondsgebundene Lebensversicherung ein.
Während der Arbeitgeber also die Beiträge zahlt, die direkt vom Bruttogehalt des Angestellten abgezogen werden, ist der Arbeitnehmer der Begünstigte der Versicherung. Die Direktversicherung funktioniert dann im Folgenden so, dass frühestens ab dem 60. Lebensjahr eine Auszahlung an den Arbeitnehmer erfolgen kann, und zwar in Form einer lebenslangen betrieblichen Rente.
Welche Vorteile und Nachteile beinhaltet die Direktversicherung?
Die Direktversicherung bietet als betriebliche Altersvorsorge in erster Linie den Vorteil, dass der Arbeitnehmer zunächst selber bestimmen kann, in welche Art von Vertrag die Beiträge gezahlt werden sollen. Er kann sich also konkret für ein Produkt in Form der Lebensversicherung oder Rentenversicherung entscheiden.
Auf die gezahlten Beiträge sind keine Steuern oder Sozialabgaben zu zahlen, was natürlich ebenfalls ein großer Vorteil der Direktversicherung als betriebliche Altersvorsorge ist. Ferner wird die Direktversicherung nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet, ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt und Vorteil.
Ein weiterer Vorteil ist die Sicherheit dieser Variante der Altersvorsorge und der garantierte Ertrag, der in Form eines Mindestzinses von rund zwei Prozent vorhanden ist. Ein Nachteil besteht lediglich in der Form, als dass keine Auszahlung vor dem 60. Lebensjahr erfolgen kann.




