Denkmalgeschützte Immobilie kaufen: Steuervorteile
Spätestens seit der Abgeltungssteuer gibt es nur noch wenige Anlagen, die mit Steuervorteilen brillieren können. Eine denkmalgeschützte Immobilie kaufen und diese Immobilien dann als Form der Geldanlage zu nutzen kann auch heute noch die gewünschten Steuervorteile bieten.
Da immer mehr Menschen die Immobilie als Investitionsobjekt und auch als Altersvorsorge entdecken, ist auch das Kaufen einer denkmalgeschützten Immobilie sehr beliebt. Man muss sich lediglich an einige Vorschriften bezüglich des Denkmalschutzes halten und kann die Immobilie dann zum Beispiel vermieten und von den Erträgen leben bzw. diese zumindest als Zusatzeinkommen nutzen. Neben der reinen Geldanlage bieten die denkmalgeschützten Immobilien oftmals aufgrund ihres Alters auch noch ein ganz besonderes Wohngefühl.
Welche Steuervorteile kann man bei einer denkmalgeschützten Immobilien nutzen:
Bevor man eine denkmalgeschützte Immobilie kaufen möchte, sollte man sich genau über die Bedingungen informieren. So ist zum Beispiel zu beachten, dass man die Immobilie nur mit Einschränkungen verändern darf, weil hier eben der Denkmalschutz zu beachten ist.
Auf der anderen Seite wird man jedoch durch die möglichen Steuervorteile entlohnt. Konkret sehen die Steuervorteile so aus, dass die Sanierungskosten innerhalb von 12 Jahren zu 100 Prozent steuerlich abgesetzt werden können. In den ersten acht Jahren sind dabei jährlich neun Prozent absetzbar und in den folgenden vier Jahren jährlich noch sieben Prozent. Auch die Anschaffungskosten sind absetzbar, nämlich in der Regel über einen Zeitraum von 40 Jahren im Zuge der linearen Abschreibung von jährlich 2,50 Prozent. Wer sich also für eine denkmalgeschützte Immobilien entscheiden kann innerhalb von 40 Jahren die kompletten Kauf- und Sanierungskosten von der Steuer absetzen.




