Eigenheim kaufen: Finanzierung durch Darlehen
Die Darlehen, die meistens genutzt werden um eine Immobilie zu finanzieren, sind sogenannte Hypotheken und Bauspardarlehen. Bei Hypotheken wird die finanzierte Immobilie als Sicherheit verwendet und der Bauherr oder Käufer zahlt über einen längeren Zeitraum (meistens zwischen 5 und 35 Jahre) monatliche Raten, mit denen die Darlehensschuld verzinst und getilgt wird. Bei einem Bauspardarlehen handelt es sich dagegen um ein Darlehen, das ausschließlich Bausparern zur Verfügung steht. Diese sparen erst über einen längeren Zeitraum in einen Bausparvertrag und erwerben dann Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen. In der Praxis kombinieren viele Bauherren ein Hypothekendarlehen mit einem Bauspardarlehen, Eigenkapital und Eigenleistung, sodass die Finanzierung bildlich gesprochen auf mehreren „Säulen“ aufgebaut ist.
Das Fremdkapital
Bezüglich des Fremdkapitalanteils in der Baufinanzierung gibt es einiges zu beachten. So sollte ein Darlehen natürlich zum Einen ausreichend dimensioniert sein, sodass beim Bau oder der Einrichtung der Immobilie kein finanzieller Engpass entsteht. Zum Anderen sollte allerdings sichergestellt sein, dass das Darlehen auch langfristig bedient werden kann. Grundsätzlich sollte die Finanzierung auch dann gesichert sein, wenn der Hauptverdiener kurzfristig kein Einkommen erzielt. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Kredite gegen steigende Zinsen ausreichend ab gesichert sind. Hierbei ist ggf. eine entsprechend lange Zinsbindung zu vereinbaren, um sich gegen die Risiken eines ansteigenden Zinsniveaus abzusichern.




