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Fremdwährungsdarlehen: Risiken durch Währungskurse

15. März 2010 Redaktion

Fremdwährungsdarlehen bieten zwar interessante Chancen aber auch einige Risiken, die sich in den schwankenden Währungskursen verbergen.

Fremdwährungsdarlehen sind Kredite, die nicht in Euro, sondern einer anderen Währung aufgenommen werden, um das jeweilige Zinsniveau dieses Landes nutzen zu können.

Häufig setzt man dies Darlehensform im Rahmen der Baufinanzierung ein, um Zinskosten zu sparen und somit die Kreditkosten insgesamt zu reduzieren.

In den vergangenen Jahren wurden Fremdwährungsdarlehen vor allem in Schweizer Franken oder japanischen Yen aufgenommen, denn die Zinsen dieser Länder waren deutlich niedriger als die des Euroraums.
Neben dem Vorteil, Zinskosten zu sparen, gibt es bei dieser Finanzierungsform aber auch Risiken, die nicht unbeachtet bleiben sollten.

Diese Risiken von diesem Darlehen

Zu den Risiken gehört beispielsweise das Währungskursrisiko. Da die Auszahlung der Darlehenssumme sowie die Leistung von Zins- und Tilgung in dieser Fremdwährung erfolgen müssen, ist das jeweilige Kursniveau am Zahlungstermin zu beachten. Gleichzeitig schwankt auch die Restschuld des Kredites in Abhängigkeit des Währungskurses.

Sollte der Kurs während der Laufzeit im Vergleich zur Kreditaufnahme sinken, sinkt die Restschuld ebenfalls, was sich positiv auf die zurückzuzahlende Kreditsumme auswirkt. Sofern der Kurs der Währung jedoch steigt, erhöht sich die Restschuld, wodurch auch die Zinskosten für das Fremdwährungsdarlehen steigen.

Um die Risiken zu begrenzen, sollten Kreditnehmer mit ihrer Bank eine monatliche Ratenzahlung vereinbaren. Sollte die Rückzahlung nämlich zum Ende der Laufzeit in einer Summe vereinbart werden, konzentriert sich das Währungskursrisiko auf diesen einen Termin.

Ein weiteres Risiko ist der häufig häufig variabel vereinbarten Zinssatze.
Durch die variable Zinsvereinbarung ist es Kreditnehmern zwar möglich, die Kreditsumme jederzeit ganz oder teilweise zurückzuzahlen, gleichzeitig wird aber auch der Zinssatz an das allgemeine Zinsniveau angepasst. Sollte dieses sinken, reduziert sich die Zinsbelastung.
Sofern das Zinsniveau jedoch steigt, erhöhen sich die monatlichen Raten und ebenso die Gesamtkosten von dem Fremdwährungsdarlehen.


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