Fremdwährungskonto in Schweizer Franken eröffnen
Verbraucher und Anleger haben heutzutage im Zeitalter der Globalisierung sehr viele verschiedene Anlageformen zur Auswahl, die es ihnen ermöglichen nahezu auf der ganzen Welt Geld anzulegen.
Wird ein solches Konto für die Geldanlage nicht in der eigenen Währung, im Fall von Deutschland in Euro geführt, dann bezeichnet man es als ein Fremdwährungskonto. Dabei ist aktuell der Schweizer Franken einer der beliebtesten Fremdwährungen für Anleger im Euro-Raums.
Im Grunde unterscheidet sich die Eröffnung eines Kontos im Ausland (außerhalb des Euro-Raum) nicht von der Online-Kontoeröffnung eines Girokontos bei einer Bank in Deutschland. Sowohl die Kontoeröffnung als auch die weitere Nutzung können bequem über die Webseite der ausländischen (Schweizer) Bank durchgeführt werden. Jedoch sollte man sich im Vorfeld genauestens über die Kontoführungsgebühren informieren und ggf. einige Angebote vergleichen.
Das Währungsrisiko sollte nicht unterschätzt werden
Auf jeden Fall muss man sich über das Währungsrisiko im Klaren sein, welches ein Konto in einer Fremdwährung immer mit sich bringt.
Man Versteht darunter in diesem Zusammenhang, dass der Wert des Schweizer Franken immer gegenüber dem Euro gemessen werden muss. Sollte der Franken an Wert verlieren, dann ist natürlich auch das Guthaben auf dem jeweiligen Konto weniger „Wert“. Andererseits kann man durch den „Tausch“ von Franken in Euro bei günstigen Kursveränderungen natürlich auch Gewinne erzielen. Dieser Handel mit Währungen zur Erzielung von Kursgewinnen wird übrigens auch als Devisenhandel bezeichnet.
Abschließend ist zudem zu beachten, dass natürlich auch bei einem Fremdwährungskonto alle Erträge, die auf dem Konto eventuell verbucht werden, in Deutschland versteuert werden müssen.




