Immobilienfinanzierung über Staatskredit: KfW-Darlehen
Die KfW-Darlehen zeichnen sich vor allen Dingen durch die Tatsache aus, dass man als Kreditnehmer entweder einen relativ geringen Zinssatz für das Darlehen zahlen muss oder aber auch besondere Vorteile im Rahmen der Tilgung nutzen kann. Die Immobilienfinanzierung über Staatskredit kann man bei der eigenen Hausbank beantragen, die hier quasi eine weiterleitende Funktion für den KfW-Kredit übernimmt. Allerdings kann nicht jeder Immobilienfinanzierer ein solches KfW-Förderdarlehen bekommen, sondern es müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein.
Die wichtigste Voraussetzung besteht darin, dass die erworbene und nun zu finanzierende Immobilie zur Eigennutzung dienen muss, und zwar als selbst genutzter Wohnraum. Wer also Immobilien aus gewerblichen Gründen erwirbt, kann als Privatperson ein solches Förderdarlehen nicht erhalten. Eine weitere Voraussetzung besteht darin, dass der Bau der Immobilie oder auch vorzunehmende Renovierungen unter Energie sparenden Gesichtspunkten erfolgt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von den so genannten energieeffizienten Darlehen, die als Förderdarlehen an den Kreditnehmer vergeben werden.
Im Rahmen des KfW-Wohneigentumsprogramms für Privatpersonen sind die Konditionen beispielsweise so, dass man einen Kreditbetrag bis zu 100.000 Euro erhalten kann, allerdings darf die Kreditsumme nur 30 Prozent der Gesamtsumme an Darlehen ausmachen. Der Zinssatz ist dann je nach Laufzeit und Darlehenssumme bis zu 35 Jahre festgeschrieben, zudem kann man auch noch eine tilgungsfreie Zeit zwischen einem und fünf Jahren nutzen. Die Zinsen dieser Immobilienfinanzierung über Staatskredit liegen auf einem sehr niedrigen Niveau, derzeit (Dezember 2009) bei rund 2,5 Prozent.




