Immobilienpreisentwicklung in Deutschland 2009 und 2010
Die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland wird für das Jahr 2010 von Branchen-Experten als positiv bewertet. Das gilt allerdings mit leichten Einschränkungen, denn als Gefahr für die weitere Preisentwicklung wird von den Immobilieninsidern die Kreditvergabe seitens der Banken angesehen.
Im Laufe der Finanzkrise mussten insbesondere im Ausland Immobilienbesitzer herbe Wertverluste hinnehmen. Das betraf dabei nicht nur Immobilienbesitzer aus den USA, auch in Europa insbesondere in Großbritannien musste so mancher in den letzten Jahren hohe Wertverluste einstecken.
Hierzulande hingegen verhielt sich der Markt und die Preise verhältnismäßig stabil. So ergab beispielsweise die Blitzumfrage des Deutschen Städtetags für den Wohnungsmarkt im Jahr 2009 zusammenfassend zwar schwankende Umsätze bei den Immobilien, dafür jedoch im Durchschnitt auch stabile Preise.
Stabilität durch strenge Kreditvergabe gefährdet
Etwa seit Herbst 2009 haben einige Immobilienexperten zudem Aufwärtstendenzen auf Teilen des deutschen Immobilienmarktes feststellen können. Hierzu gehört auch der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen. Der Präsident des Verbandes Walter Rasch sieht jedoch als besonderes Risiko für die Erholung der Branche die zur Zeit praktizierte restriktive Kreditvergabe. Das kann wohl auch dafür als Bestätigung gesehen werden, dass die Praxis bei der Kreditvergabe Einfluss auf die Immobilienpreisentwicklung in 2010 haben dürfte.
Eine weitere Aussage zur Entwicklung des Immobilienmarktes in Deutschland macht der Deutsche Städtetag. Der Blitzumfrage aus dem Januar dieses Jahres zufolge, sollen die Immobilienpreise im 1. Halbjahr 2010 im Mittel stabil bleiben. Dabei soll es jedoch durchaus regionale Abweichungen zum Beispiel im Osten des Landes geben.




