Investitionskredit über KfW Bank: Zinsen und Konditionen
Die Kommunalbank unterstützt die Gemeinden bei der Finanzierung von Bauvorhaben zur Verbesserung der Infrastruktur, das sind unter anderem Straßenbaumaßnahmen. Oft benötigen die Kommunen auch Unterstützung bei Gebäudesanierungen und bei der Schaffung neuen Wohnraums. Auch hier ist die kommunale KfW Bank die richtige Anlaufstelle.
Um die Bauvorhaben der Kommunen und deren Körperschaften auch in der Weltwirtschaftskrise weiter zu unterstützen, hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau zusammen mit der Bundesregierung das Sonderprogramm der Investitionsoffensive Infrastruktur aufgelegt. Sinn und Zweck dieses Programms ist die äußerst günstige Finanzierung von sehr dringenden Vorhaben zur Verbesserung der Infrastruktur in Deutschland.
Seit dem Jahr 2009 erhalten die Gemeinden im Rahmen der Förderung langfristige Investitionskredite zur Finanzierung von dringend notwendigen Investitionen. Die Vorteile dieser Förderdarlehen liegen in erster Linie in einer vereinfachten Antragstellung und sehr kurzen Bearbeitungszeiten durch die KfW.
Bis 2 Millionen können 100% finanziert werden
Die langfristige Finanzierung bietet eine 10-jährige Zinsfestschreibung und ist unabhängig von einem Höchstbetrag. Dieser wird allerdings auf 50% der Investitionskosten des Vorhabens begrenzt. Investitionen von bis zu 2 Millionen Euro können zu 100% durch das Darlehen finanziert werden.
Anders als bei anderen Fördermaßnahmen, handelt es sich beim Investitionskredit über die “Kreditanstalt für Wiederaufbau” um eine langfristige Finanzierung, die direkt von der Kommunalbank und nicht zusammen mit einem Kreditinstitut gewährt wird. Die Laufzeit liegt entweder bei 20 oder 30 Jahren, mit maximal 3 oder 5 tilgungsfreien Anlaufjahren.
Der zu Grunde gelegte Zinssatz für das Darlehen richtet sich nach dem Kapitalmarkt. Die Zinsen werden täglich um 10.00 Uhr veröffentlicht. Auf alle Kreditabrufe bis 15.00 Uhr wird der Tageszins angewendet.




