KfW Förderkredite für Existenzgründer und Selbständige 2010
Für Existenzgründer und Selbständige, deren Unternehmen weniger als drei Jahre besteht und die nicht mehr als 50.000 Euro benötigen, gibt es das “KfW-StartGeld”.
Auch ein Nebenerwerb, der mittelfristig zur Haupttätigkeit wird, kann gefördert werden. Die Vorteile liegen in der tilgungsfreien Anlaufzeit, den monatlichen Zins- sowie Tilgungszahlungen und der Möglichkeit vorzeitig ohne Zusatzkosten zu tilgen.
Der “KfW-Unternehmerkredit” ist einer der KfW Förderkredite, die für Investitionen im In- und Ausland genutzt werden können. Selbständige und Existenzgründer sind dadurch in der Lage, Betriebsmittel oder auch vorübergehende Liquiditätsengpässe sowohl im Inland als auch im Ausland zu finanzieren. Lange Laufzeiten, speziell vergünstigte Zinssätze und die Kombinationsmöglichkeit mit einem der anderen KfW Förderkredite oder öffentlichen Fördermitteln machen dieses Förderprogramm interessant.
Das Programm “ERP-Kapital für Gründung” unterstützt Selbständige und Existenzgründer, denen es an Eigenkapital mangelt. Dadurch wird eine Selbständigkeit oft verhindert, denn Banken sind dann selten bereit Kredite zur Verfügung zu stellen. “ERP-Kapital für Gründung” stärkt die Eigenkapitalgrundlage und ermöglicht eine Aufnahme von Fremdkapital. Vorteilhaft ist, dass die Tilgung erst nach sieben Jahren beginnt. Der Zinssatz ist durch Subventionen aus dem ERP-Sondervermögen niedrig. Sicherheiten sind nicht erforderlich.
Ein weiteres Programm der KfW Förderkredite für Selbständige und Existenzgründer ist das “ERP-Innovationsprogramm”. Um innovative Entwicklungen zu stimulieren, unterstützen diese KfW Förderkredite sowohl Maßnahmen zur Forschung und Entwicklung als auch die Markteinführung von neuen Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren. Feste Zinssätze, tilgungsfreie Anlaufjahre und bis zu 100 Prozent Finanzierung während der Entwicklungsphase sind nur einige Vorteile dieses Förderprogramms.




