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Kreditnebenkosten beim Hauskauf / Immobilienkauf

12. Januar 2010 Redaktion

Nimmt man ein Immobiliendarlehen in Anspruch, mit dem man den Hauskauf bzw. den Immobilienkauf finanzieren kann, dann fallen als Kosten neben der Tilgung vor allen Dingen die Hypothekenzinsen an. Darüber hinaus gibt es aber auch oftmals noch die so genannten Kreditnebenkosten, die man keinesfalls unberücksichtigt lassen sollte. Zu den häufiger anfallenden Kreditnebenkosten gehören zum Beispiel Bearbeitungsgebühren, die von der kreditgebenden Bank veranschlagt werden. Solche Gebühren sind keineswegs Standard, sodass man diese Bearbeitungsgebühren oftmals durch geschicktes verhandeln „ausschalten“ kann, denn es gibt genügend Anbieter, die beim Immobiliendarlehen zur Finanzierung vom Hauskauf keine Bearbeitungsgebühren berechnen. Das Gleiche gilt im Grunde auch für jährliche Kontoführungsgebühren für das Kreditkonto, auch hier besteht nicht selten Verhandlungsspielraum. Zu den weiteren möglichen Kreditnebenkosten beim Immobilienkauf zählen auch die Schätzgebühren.

Kreditnebenkosten beim Hauskauf fallen dann an, wenn die Bank als Kreditgeber bezüglich vom Immobilienkauf schätzen lässt, welchen Wert die zu finanzierende Immobilie hat, da dadurch aus der Wert der Sicherheit im Rahmen der Grundschuld bestimmt wird. Solche Schätzgebühren können durchaus im Bereich von eintausend Euro liegen und sind oftmals abhängig vom Gegenwert.

Vermeiden lassen sich diese Gebühren mitunter dadurch, dass man selber ein Wertgutachten anfertigen lässt, und zwar von einem preiswerten Gutachter. Weiterhin zählen auch Bereitstellungszinsen zu den möglicherweise veranschlagten Kreditnebenkosten. Diese fallen in der Regel dann an, wenn zwischen Abschluss der Darlehensvertrages nach dem Immobilienkauf und der Auszahlung der Kreditsumme mehrere Wochen oder gar Monate liegen. Auch bezüglich dieser Gebühren besteht Verhandlungsspielraum, ausschalten kann man die Gebühren im Grunde nur dadurch, dass man das Darlehen erst dann „fest macht“, wenn man den Betrag auch benötigt und nicht schon Wochen oder Monate im Voraus.


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