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Kreditversicherung gegen Arbeitslosigkeit – Vorteile und Nachteile

30. Oktober 2009 Redaktion

Wenn man sich für die Inanspruchnahme eines Kredites entscheidet, werden einem oftmals von den Banken oder sonstigen Kreditgebern unterschiedliche Versicherungen angeboten, die das Risiko absichern sollen, dass aufgrund verschiedener Ursachen die Kreditraten nicht wie geplant zurück gezahlt werden sollen.

Bekannt sind diese Versicherungen als Restschuld-, Restkredit- oder einfach kurz als Kreditversicherung. Inzwischen kann man sich mittels einer solchen Versicherung nicht nur gegen das Risiko Berufsunfähigkeit und Todesfall, und dem damit verbundenen Einkommensverlust absichern, sondern auch das Risiko der Arbeitslosigkeit wird von einigen Anbietern versichert. Doch ist eine solche Versicherung überhaupt sinnvoll? Eine Kreditversicherung gegen Arbeitslosigkeit hat für den Kreditnehmer als Versicherten Vor- und Nachteile. Für die Bank als Kreditgeber hat der Abschluss einer solchen Versicherung hingegen nur Vorteile, da diese nicht die Kosten in Form Versicherungsbeiträge tragen muss, aber das Ausfallrisiko beim Darlehen verringert wird.

Der Vorteil für den Kreditnehmer besteht darin, dass er das Darlehen auch bei Eintritt der Arbeitslosigkeit noch weiter bedienen kann und der Kredit nicht unerledigt bleibt. Der Nachteil besteht eindeutig in den relativ hohen Kosten, denn im Vergleich zu Darlehenssumme ist diese Kreditversicherung gegen Arbeitslosigkeit in der Regel sehr teuer. Man muss hier mit Kosten rechnen, die bis zu 10 Prozent der Darlehenssumme ausmachen können. Es stellt sich daher die Frage, ob der „Schaden“ Arbeitslosigkeit wirklich so groß ist, dass man diesen versichern muss. Wer arbeitslos wird, erhält zumindest ein Jahr lang noch rund 66 Prozent seines bisherigen Einkommens als Arbeitslosengeld, und nicht selten lässt sich auch aufgrund dieses reduzierten Einkommens eine Darlehensrate noch weiterhin tragen.


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