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Ratenkredit oder Dispo erhöhen? Kleinere und größere Summen

27. Oktober 2009 Redaktion

Die Frage, ob es sinnvoller ist, seinen Dispokredit bei benötigten Finanzierungsmitteln zu erhöhen oder ob man besser einen Ratenkredit in Anspruch nimmt, ist so pauschal nicht zu beantworten. Es kommt zum einen auf die Höhe des Kapitalbedarfs an, zum anderen auch drauf, für welchen Zeitraum man die Mittel benötigt und wie genau man weiß, wie hoch die benötigten Mittel sein werden. Deutlich flexibler ist sicherlich der Dispokredit oder Dispo, denn im Rahmen dessen bekommt man eine Kreditlinie zur Verfügung gestellt, die man nutzen kann, aber nicht nutzen muss. Man zahlt hier auch nur Zinsen für den Betrag, den man auch tatsächlich in Anspruch nimmt. Der Dispokredit ist also vor allem dann zu empfehlen, wenn die benötigte Kapitalsumme relativ gering ist und/oder die Höhe der Summe sich verändern kann.

Der Ratenkredit ist als Alternative zum Dispokredit immer dann sinnvoller, wenn es sich um etwas größere Summen handelt, die man benötigt, und die auch nicht innerhalb weniger Monate wieder an den Kreditgeber zurück gezahlt werden können bzw. wo man das Konto nicht innerhalb kurzer Zeit wieder ausgleichen kann. Man sollte hier allerdings genau wissen, welchen Kapitalbedarf man hat, denn der Ratenkredit wird einmal über eine feste Summe zur Verfügung gestellt und von dieser Summe zahlt man dann auch de Zinsen, ob man den Betrag nun tatsächlich benötigt oder nicht. Rein vom Zinssatz her ist der Ratenkredit im Durchschnitt deutlich günstiger, da man hier zwischen 7-9 Prozent an Zinsen pro Jahr zahlen muss, während beim Dispo zwischen 10 und 14 Prozent an Sollzinsen berechnet werden.


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