Schlussratenfinanzierung: Vorteile und Nachteile
In vielen Fällen ist es bei einem Darlehen so, dass der Kreditnehmer den Kredit in stetig gleich hohen Raten zurückzahlt. Dieses ist sowohl beim Immobiliendarlehen als auch beim Ratenkredit so der Fall. Es gibt jedoch noch andere Kreditvarianten, die eine abweichende Tilgungs- und Ratenzahlungsvereinbarung beinhalten.
Dazu zählt zum Beispiel auch die so genannte Schlussratenfinanzierung. Diese Art der Finanzierung kommt in erster Linie beim Autokredit zum Tragen, aber auch ein Immobilienkredit kann auf diese Weise konstruiert sein. Bei der Autofinanzierung beinhaltet die Schlussratenfinanzierung zum Beispiel, dass der Kunde ähnlich wie beim Leasing zunächst eine Anzahlung leistet, dann relativ geringe Raten während der Laufzeit zahlt und am Ende dann noch eine wiederum recht hohe Abschlussrate zu zahlen hat.
Im Rahmen der Immobilienfinanzierung ist eine Schlussratenfinanzierung besser als endfälliges Darlehen bekannt. Hier zahlt der Kreditnehmer die gesamte Tilgung am Ende der Laufzeit praktisch als Schlussrate.
Was sind Vor- und Nachteile der Schlussratenfinanzierung?
Wird die Schlussratenfinanzierung für ein Autokredit genutzt, dann hat diese Art der Finanzierung für den Kreditnehmer vor allen Dingen den Vorteil, dass die „normalen“ Kreditraten während der Laufzeit deutlich geringer sind, als wenn man das Fahrzeug über einen Ratenkredit mit stets gleich hoch bleibender Kreditrate zurückzahlen müsste.
Somit kann sich mitunter auch eine Person einen Kredit leisten, die bei höheren Raten keine Möglichkeit dazu hätte. Im Rahmen der Immobilienfinanzierung bietet die Schlussratenfinanzierung oftmals den Vorteil, dass das Darlehen insgesamt schneller abgezahlt werden kann.
Ein Nachteil der Schlussratenfinanzierung besteht lediglich darin, dass die Kreditnehmer mitunter „vergessen“, zum Beispiel bei der Autofinanzierung, dass noch eine recht hohe Schlussrate zu leisten ist und daher mitunter das Geld fehlt.




