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Schweizer Bank: Kredit ohne Schufa Auskunft

22. Februar 2010 Redaktion

Wer hierzulande wegen eines negativen Schufaeintrags kein Darlehen bekommt, dem steht mit Banken in der Schweiz eine mögliche Alternative zur Verfügung. Vorab sollte man sich jedoch über die wichtigsten Aspekte für den Erhalt von einem Kredit ohne Schufa Auskunft informieren.

Schweizer Kredit SchufaGrundsätzlich verwenden schweizer Kreditanbieter bei einer Darlehensvergabe keine Auskunft der Schufa, da diese im Prinzip nur von deutschen Banken als Informationsquelle zur Beurteilung der Bonität genutzt wird.
Die Kreditinstitute in der Schweiz prüfen dagegen nur, ob gegen den Antragssteller eine Betreibung vorliegt, was mit der deutschen Zwangsvollstreckung zu vergleichen ist. Bei einem Antragsteller aus Deutschland wird die Bonität hingegen ausschließlich auf der Basis des vorhandenen Einkommens überprüft. Insofern muss man sich als deutscher Kunde lediglich darauf einstellen, einen Einkommensnachweis vorlegen zu können.

Regelmäßiges Einkommen ist wichtig

Um von einer schweizer Bank einen Kredit ohne Schufa zu erhalten, sind vorrangig zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Zunächst muss der Antragsteller, wie auch hierzulande, volljährig sein. Darüber hinaus muss ein festes Einkommen vorhanden sein, welches zudem ausreichen muss, um die Darlehensrate zahlen zu können.
Mitunter verlangen manche Kreditgeber zusätzlich auch noch Sicherheiten, wie zum Beispiel eine Bürgschaft oder auch die Verpfändung von Guthaben. Eine Kopie eines gültigen Personalausweises oder eines gültigen Reisepasses muss ebenfalls (per E-Mail oder Telefax) vorgelegt  vorgelegt werden können. Alternativ bieten manche Banken auch die Legitimierung per Postident Verfahren an.

Vergleich der vielen Anbieter lohnt

Da in der Schweiz eine Kreditvergabe ohne die Prüfung der Schufa Auskunft keine Seltenheit ist, ist ein Vergleich der Angebote sinnvoll. Dabei steht natürlich der Vergleich der Zinssätze im Vordergrund. Hier ist darauf zu achten, dass der jeweilige Effektivzins zu vergleichen ist.
Auch die Höhe der Vermittlungsgebühr ist zu vergleichen, denn nahezu alle Kredite von schweizer Anbietern an deutsche Verbraucher werden über einen Kreditvermittler vergeben. Diesbezüglich ist weiterhin zu beachten, dass die Vermittlungsprovision erst nach Abschluss des Darlehensvertrages gezahlt wird. So können unseriöse Angebote vermieden werden, denn diese beinhalten oft das sofortige Zahlen der Vermittlungsgebühr. Ein Darlehnsvertrag kommt dann jedoch häufig gar nicht zustande.

Vermittlungsgebühren und Währungsrisiko beachten

Der Kredit kann heute leicht, schnell und einfach online beantragt werden. Allerdings geschieht das in der Regel nicht über die Webseite der kreditgebenden Bank, sondern über die von (deutschen) Vermittlern. Zwar wäre die Beantragung des Darlehens über die Bank direkt günstiger, da die Vermittlungsgebühr eingespart werden könnte. Jedoch tritt kaum ein Kreditinstitut aus der Schweiz direkt mit deutschen Kunden in Kontakt. Als Folge dessen müssen Verbraucher mit zusätzlichen Kosten in Form der zu zahlenden Vermittlungsgebühr rechnen. Diese beträgt je nach Kreditvermittler durchschnittlich zwischen 1% und 3% der Darlehenssumme. Da es diesbezüglich und natürlich auch hinsichtlich des Zinssatzes unterschiedliche Konditionen gibt, ist ein Vergleich zu empfehlen.

Weiterhin ist es wichtig zu beachten, dass das Darlehen meistens in Schweizer Franken vergeben wird. Für den deutschen Kreditnehmer ist das deshalb wichtig zu wissen, weil aufgrund des Wechselkurses zum Euro ein Währungsrisiko besteht. Das Darlehen muss normalerweise in einer Summe am Ende der Laufzeitende zurückgezahlt werden. Sollte sich der Währungskurse Euro/Franken in dieser Zeit ungünstig entwickelt haben, muss ein größerer Betrag zurückgezahlt werden (umgerechnet in Euro), als zuvor aufgenommen wurde. Wissenswert ist abschließend nocht, dass der Zinssatz meistens etwas höher ist als ein Kredit in Deutschland (mit Schufa Auskunft).


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