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Umschuldung: Dispokredit auf Ratenkredit

14. November 2009 Redaktion

Nicht wenige Kunden nutzen ihren Dispokredit nicht nur kurzfristig oder in geringem Ausmaß, sondern überziehen ihr Girokonto teilweise viele Jahre in nicht unerheblichem Umfang. Dabei wird allzu leicht vergessen, dass es sich beim Dispokredit um den teuersten Kredit handelt, den man überhaupt nutzen kann. Es gibt allerdings oftmals eine Alternative zur dauerhaften Nutzung des Dispokredites, und zwar die Umschuldung vom Dispositionskredit in einen dann neu aufzunehmenden Ratenkredit. Für alle Kunden, die ihren Dispokredit länger als 12 Monate und zudem nicht lediglich mit ein paar hundert Euro in Anspruch nehmen, ist eine solche Umschuldung auf jeden Fall sinnvoll.

Der größte Vorteil der Umschuldung besteht darin, dass sich zunächst einmal die zu zahlenden Zinsen deutlich reduzieren. Zahlt man beim Dispokredit rund 13 Prozent im Jahr für die Kontoüberziehung, so sind es beim Ratenkredit nur zwischen sechs und maximal zehn Prozent. Zudem baut man mit dem Ratenkredit seine Schulden nach und nach ab, während die Kontoüberziehung beim Dispokredit oftmals über Jahre hinweg gleich hoch bleibt.

Das Positive für den Kreditnehmer bei der Umschuldung von der Kontoüberziehung hin zum Ratenkredit ist zudem neben der Zinsersparnis, dass die Umschuldung jederzeit möglich ist und keine zusätzlichen Kosten verursacht, außer einer eventuell zu zahlenden Bearbeitungsgebühr bei Aufnahme des Ratenkredites, aber diese Gebühr hat man durch die Zinsersparnis sehr schnell wieder heraus. Um die Umschuldung vorzunehmen, muss man lediglich einen Ratenkredit beantragen und kann dann den Dispokredit sofort mit dem erhaltenen Kapital ablösen, sprich das Girokonto ausgleichen. Da der Dispokredit an keine Laufzeiten oder sonstige Vorgaben geknüpft ist, ist eine „Rückzahlung“ natürlich jederzeit ohne Kosten und Gebühren möglich.


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