Beamtendarlehen
- Darlehen für Beamte



Beamtendarlehen Ratgeber: Wie infomieren Sie über die Besonderheiten, Vorteile, Nachteile und Konditionen von Darlehen von Beamten.





Beamtendarlehen: Online Ratgeber für Beamte

Was versteht man unter einem Beamtendarlehen?

Während viele Kreditkarten für jede Art von Kunden nutzbar sind, gibt es auch einige spezielle Darlehen, welche lediglich von bestimmten Kundengruppen in Anspruch genommen werden können und sollen. Dazu zählt unter anderem auch das Beamtendarlehen, welches ausschließlich von Beamten und auch von Angestellten im öffentlichen Dienst als Darlehen genutzt werden kann.

Es können also in erster Linie Lehrer, Polizisten, Richter, Berufssoldaten oder auch alle Beamten in der Verwaltung diesen Kredit in Anspruch nehmen. Der Beamtenkredit zeichnet sich durch unterschiedliche Merkmale aus und unterscheidet sich in mancher Hinsicht von anderen Kreditarten.Vergeben wird das Beamtendarlehen von keiner besonderen Stelle, sondern von den „normalen“ Banken, welche auch die anderen Darlehensarten vergeben. Von der Konstruktion her handelt es sich beim Beamtendarlehen in der Regel um ein endfälliges Darlehen. Es erfolgt während der Laufzeit also keine Tilgung des Darlehen, sondern es fließen Beiträge zum Beispiel in eine Kapitallebensversicherung, mit der dann später der Kredit getilgt wird.

Was sind die Vorteile des Beamtendarlehen und Unterschiede zu anderen Krediten?

Neben der eingeschränkten Gruppe von Kreditnehmern, die das Beamtendarlehen nutzen können, zeichnet sich dieser Kredit unter anderem auch durch die relativ günstigen Zinsen aus. Die Laufzeiten des Beamtenkredites sind relativ hoch und bewegen sich im Rahmen zwischen 12 und 20 Jahren. Daher werden die Beamtendarlehen nicht selten auch im Rahmen einer Immobilienfinanzierung genutzt.
Die Höhe des Kredites ist in der Regel auf das 25-fache Nettoeinkommen (im Monat) des Beamten beschränkt, wird aber aufgrund der sicheren Anstellung und des sicheren Gehaltes nahezu vollständig blanko vergeben. Für welche Art von Finanzierung man das Beamtendarlehen nutzen möchte ist zwar im Detail nicht festgelegt, dennoch wird der Kredit von den meisten Banken entweder im Rahmen einer Baufinanzierung vergeben, oder aber es müssen andere Verpflichtungen mit dem Darlehen „abgelöst“ werden, zum Beispiel andere Ratenkredite.

Die Konditionen der Beamtendarlehen

Die relativ günstigen Zinssätze, die man als Beamter bei der Inanspruchnahme des Darlehens zahlen muss, stellen natürlich einen großen Vorteil dar. Konkret ist es von den Zinskonditionen her so, dass diese im Durchschnitt rund 3-5 Prozent unter den Konditionen eines „normalen“ Ratenkredites liegen, was ein recht großes Einsparpotential darstellt. Ferner gehört auch die Tatsache in den Bereich der Konditionen, dass nur selten Sicherheiten vom Kreditgeber verlangt werden, weil das sichere Beamtengehalt als Sicherheit zumeist ausreichend ist.

Ebenfalls zu den Konditionen gehört die Tatsache, dass die meisten Beamtendarlehen keine laufende Tilgung aufweisen. Anstelle der Tilgung zahlt der Beamten in einen Sparvertrag ein, zum Beispiel eine Renten- oder eine Lebensversicherung, während der Laufzeit erfolgt also nur die Zahlung der Darlehenszinsen. Die Tilgung erfolgt dann bei Fälligkeit des Darlehens durch den „Erlös“ aus dem Sparvertrag.

Worauf sollte man achten?

Auch wenn die Zinskonditionen generell beim Beamtendarlehen vergleichsweise gut sind, sollte man bei den Angeboten noch auf einige Punkte achten. Neben dem Vergleich der Zinskonditionen, der sich ohnehin beinahe von selbst versteht, sollte man darauf achten, sich für ein Angebot zu entscheiden, wo keine Bearbeitungsgebühren zu zahlen sind. Die Bearbeitungsgebühr wird in Höhe von 1-2 Prozent nach wie vor von manchen Kreditgebern gefordert, andere Banken verzichten hingegen auf diese Gebühr. Auch das Höchsteintrittalter des Kreditnehmers kann eine Rolle spielen, auch darauf ist beim Vergleich zu achten.

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