Hypothekenzinsen Vergleich anfordern!

Hypothekenzinsen - Aktuelle Zinsen und Entwicklung
Was sind Hypothekenzinsen und wie werden sie ermittelt?
Die Kreditzinsen, die im Rahmen eines Immobilienkredites bzw.
Hypothekendarlehens zu zahlen sind, werden auch als Hypothekenzinsen
bezeichnet.
Verallgemeinernd ausgedrückt
handelt es sich bei den Hypothekenzinsen um Kreditzinsen,
die vom Kreditgeber im Rahmen von langfristigen Darlehen für
die Immobilienfinanzierung berechnet werden. Es gibt zwar
durchschnittliche Zinssätze, aber letztendlich legt jede Bank
für sich selber fest, in welcher Höhe die zu
zahlenden Hypothekenzinsen veranschlagt werden. Bei
Festsetzung
der Höhe der Hypothekenzinsen spielt z.B. eine
Rolle, ob der Kunde sich für ein Darlehen mit einer
Zinsfestschreibung von fünf, zehn oder mehr Jahren, oder
für einen variablen Zinssatz entscheidet, und auch der
EZB-Leitzinssatz dient als Orientierung.
Wie haben sich die Hypothekenzinsen entwickelt und wie ist
die Prognose?
Betrachtet man die letzten Jahre und das letzte Jahrzehnt, so kann man
feststellen, dass die
Hypothekenzinsen bis auf kleinere
Gegenbewegungen stetig gefallen sind.
Noch vor knapp zwanzig Jahren musste man durchschnittlich einen
Hypothekenzinssatz von rund zehn Prozent zahlen, und auch Anfang dieses
Jahrzehnts lagen die durchschnittlichen Hypothekenzinsen mit rund
sieben Prozent deutlich höher als heute.
Derzeit befinden sich die
Hypothekenzinsen auf einem
extrem niedrigen Level, man kann sogar von historischen
Tiefstständen sprechen. Je nach Dauer der Zinsfestschreibung
bekommt man ein
Hypothekendarlehen
heute bereits zu einem Zinssatz von knapp über drei Prozent.
Aufgrund dieses niedrigen Niveaus gehen die meisten Experten davon aus,
dass mit dem wieder einsetzenden Anziehen der Wirtschaft und dem
Anheben des Leitzinssatzes in spätestens ein bis zwei Jahren
auch die
Hypothekenzinsen wieder ansteigen werden.
Worauf muss man bei den Hypothekenzinsen achten?
Besonders beim
Vergleich der Hypothekenzinsen
muss man auf einige Aspekte achten. So sollte man
zunächst immer den angegebenen Effektivzins betrachten, da die
Nominalzinsen nicht sehr aussagekräftig sind.
Ferner spielt es bei der Höhe der Hypothekenzinsen eine Rolle,
ob man sich für einen variablen Zinssatz oder für
eine Zinsfestschreibung entscheidet. In jetzigen Niedrigzinsphasen
bekommt man einen variablen Zinssatz mit am günstigsten, wobei
dieser aus Sicht des Kreditnehmers allerdings derzeit nicht anzuraten
ist. Die
Hypothekenzinsen für
Zinsfestschreibungen liegen etwas höher, wobei
die Höhe der Zinsen mit der Dauer der Zinsfestschreibung
steigt. Konkret bedeutet das, eine 5-jährige
Zinsfestschreibung ist etwas günstiger als eine
10-jährige Festschreibung. Dennoch sollte man als Kunde
beachten, dass man sich auf der anderen Seite mit einer langen Laufzeit
die niedrigen Zinsen auch für sehr lange Zeit sichern kann.
Hypothekenzinsen absichern mit einem Forward-Darlehen
Viele Kreditnehmer, die bereits eine Immobilienfinanzierung nutzen,
haben nicht das Glück, in der jetzigen Niedrigzinsphase eine
Anschlussfinanzierung
durchführen zu können, weil die aktuelle Vereinbarung
noch Monate oder Jahre läuft. Für diese Kreditnehmer
gibt es aber durch das
Forward-Darlehen
die Möglichkeit, sich dennoch die
günstigen Zinsen schon im Voraus für viele Jahre zu
sichern. Gegen einen Zinsaufschlag von ca. 0,50 Prozent
kann man sich mittels des Forward-Darlehen schon jetzt die
zukünftig zu zahlenden Zinsen sichern. Beim Forward-Darlehen
wird bei Abschluss des Vertrages lediglich der Zinssatz
festgeschrieben, die Auszahlung des Darlehens erfolgt aber erst zu dem
Termin, an dem der derzeit genutzte
Hypothekenkredit
fällig wird.
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