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Günstige Immobilienfinanzierung
Die Kosten einer Immobilienfinanzierung
sind bei der Planung oder beim Kauf eines Hauses maßgeblich.
Wichtig ist hierbei, dass die monatlichen Kreditraten mit dem eigenen
Budget finanziert auch langfristig finanziert werden können.
Bei der Wahl der Immobilienfinanzierung sind jedoch noch andere Punkte
wichtig, um letztendlich nicht zu viel zu bezahlen.
Die Rolle des Eigenkapitals
Um zu berechnen, wie hoch die notwendigen Finanzierungsmittel
für eine günstige Immobilienfinanzierung sein werden,
müssen von den
eigentlichen Kosten die vorhandenen Eigenmittel oder auch einzusetzende
Eigenleistungen abgezogen werden.
Ein hoher Anteil von Eigenmittel oder Eigenleistungen ist hierbei sehr
wichtig, denn hierdurch können die von den Banken berechneten
Zinsen gesenkt werden.
Es empfiehlt sich dabei ein
Eigenkapitaleinsatz von mindestens 20%, denn bis zu
einem Beleihungswertauslauf sind die Zinsen der Banken vertretbar. Noch
günstiger sind lediglich erstrangige Darlehen, die nur bis zu
50-60% des Beleihungswertes vergeben werden. Zwar sind auch
Finanzierungen möglich, bei denen die Banken die Kauf- oder
Bausummen zu 100-120% übernehmen, dabei werden allerdings
Zinsaufschläge berechnet. Gleichzeitig verringert sich durch
den Einsatz von Eigenkapital die notwendige Darlehenssumme und somit
die Zinsbelastung, wodurch eine günstige
Immobilienfinanzierung erreicht werden kann.
Die Wahl der anfänglichen Tilgung
Auch bei der Wahl der Tilgung entscheidet sich, ob es
sich um eine günstige Immobilienfinanzierung handelt oder
nicht. Je höher Kreditnehmer die
anfängliche Tilgung vereinbaren, desto schneller kann der
Kredit getilgt werden und desto niedriger ist die Zinsbelastung.
Schließlich sind in der zu zahlenden Monatsrate, der
Annuität, sowohl Zins- als auch Tilgungsleistungen enthalten.
Der Zins wird hierbei lediglich auf die noch offene Restschuld
berechnet. Je geringer diese ist, desto niedriger ist auch der
Tilgungsanteil in der Kreditrate.
Viele Banken bieten ihren Kreditnehmern an, den anfänglichen
Tilgungssatz, der in Prozent der Darlehenssumme angegeben wird, selbst
zu wählen. Möglich sind dabei zwischen 1-5%. Des
Weiteren bieten die Kreditinstitute zuweilen an, in den ersten Jahren
der Finanzierung auf die Tilgung zu verzichten. Diese tilgungsfreien
Anlaufjahre sind insbesondere bei
Förderdarlehen
der KfW weit verbreitet. Kreditnehmer sparen hierdurch
zwar monatliche Kosten, denn in den ersten Jahren sind lediglich die
Zinsen des Darlehens zu bezahlen. Da jedoch keine Tilgung erfolgt,
bleibt die Zinsbelastung über diese Zeit gleich hoch.
Ein Vergleich der Gesamtkosten zeigt dabei, dass diese Darlehen
insgesamt oft teurer sind, als es auf den ersten Blick scheint und es
sich dabei meist nicht um eine günstige Immobilienfinanzierung
handelt.
Sondertilgungsoptionen und lange Bereitstellungszeiten nutzen
Für die günstige Immobilienfinanzierung
ist nicht nur der Zinssatz wichtig, sondern auch die
Sonderbedingungen, die Banken bei vielen Darlehen mit anbieten.
Eine dieser Bedingungen ist das Sondertilgungsrecht, welches heute
vielfach auch ohne Zinserhöhung angeboten wird. Dabei wird dem
Darlehensnehmer eingeräumt, sein Darlehen während der
Laufzeit durch Einmalbeträge zusätzlich zu tilgen.
Hierdurch wird zwar keine niedrigere Monatsrate erreicht, die in der
Rate enthaltene Zinsbelastung sinkt jedoch. Auch die Dauer der
Bereitstellung kann Darlehensnehmern Kosten sparen oder zu Zusatzkosten
führen und sollten deshalb für günstige
Immobilienfinanzierung berücksichtigt werden.
Vor allem dann, wenn mit dem Darlehen ein Bau- oder Renovierungsprojekt
durchgeführt werden soll, sind Bauverzögerungen oft
möglich. Die Banken bezahlen ihre Darlehen jedoch nur nach
Baufortschritt aus. Kann ein Darlehensbetrag nicht ausgezahlt werden,
müssen Kreditnehmer nach dem Ablauf der Bereitstellungszeit
Bereitstellungszinsen bezahlen. Diese betragen 0,25% pro Monat und
können die Haushaltskasse stark belasten. Eine
möglichst lange Bereitstellungszeit von zwölf Monaten
dämpft dieses Risiko und sorgt insgesamt für eine
günstige Immobilienfinanzierung.
Ein Vergleich der Angebote
Wer sich als künftiger Kreditnehmer sicher ist, welche
Bedingungen er von seinem Kredit erwartet, kann jetzt die
Bankangebote vergleichen, um eine günstige
Immobilienfinanzierung zu finden.
Hierzu bietet unser kostenloser Vergleich eine gute
Möglichkeit. Eine wichtige Vergleichsgröße
ist hierbei der effektive Jahreszins. Er enthält nicht nur den
für die Finanzierung zu zahlenden Nominalzins, sondern auch
die zu zahlenden Bearbeitungsgebühren. Er gibt somit letztlich
an, wie teuer ein Kredit tatsächlich ist. Auch der Vergleich
der Gesamtkosten kann helfen, eine günstige
Immobilienfinanzierung zu finden. Dieser Vergleich ist vor allem dann
wichtig, wenn Kreditangebote unterschiedliche Laufzeiten oder
Darlehensarten beinhalten.
Tipp: Wenn Sie kein Eigenkapital aufweisen
können, informieren Sie sich bei uns über eine
günstige
Immobilienfinanzierung
ohne Eigenkapital und die aktuellen
Immobilienfinanzierung
Konditionen.
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