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Immobilienkredit Konditionen im Überblick
Ist von den
Immobilienkredit Konditionen
die Rede, denken viele
Kreditsuchende zuerst an den Zinssatz eines
Immobiliendarlehens.
Natürlich sind die Zinsen die wichtigsten Immobilienkredit
Konditionen, denn da die monatliche Rate sowohl Zins- wie auch
Tilgungsleistungen enthält, können sich hohe Zinsen
in den Monatskosten bemerkbar machen. Auch führen hohe Zinsen
zu einer deutlich höheren Gesamtbelastung, die aufgrund der
Darlehensaufnahme entsteht. Neben dem Zinssatz sollten Kreditsuchende
allerdings auch die weiteren Immobilienkredit Konditionen beachten, so
zum Beispiel die Möglichkeit von Sondertilgungen, das
Tilgungsänderungsrecht und die Dauer der Zinsbindung.
Das Sondertilgungsrecht
Das Sondertilgungsrecht, welches zu den Immobilienkredit Konditionen
gehört, bietet Kreditnehmern die Möglichkeit, einen
Teil des Darlehensbetrages vor Ablauf der
Zinsbindung
zurückzuzahlen. Durch derartige
Sondertilgungen
verringert
sich sofort die noch
offene Kreditsumme,
wodurch auch die Zinskosten
sinken. Einige Kreditinstitute gewähren ihren Kunden im Rahmen
der Immobilienkredit Konditionen lediglich ein einmaliges Recht zur
Sondertilgung
in Höhe von 10% der Darlehenssumme. Besser
wäre es jedoch, wenn mit der Bank ein jährliches
Sondertilgungsrecht vereinbart würde, welches zwischen 5-10%
der Nettokreditsumme pro Jahr beträgt. So können
Kreditnehmer in jedem Jahr eventuelles Guthaben in die
Kreditrückzahlung investieren und so sofort Zinskosten sparen.
Das Tilgungsänderungsrecht
Mit Abschluss des Kreditvertrages vereinbaren Bank und Kunde bei den
Immobilienkredit Konditionen einen anfänglichen
Tilgungssatz,
der bei zwischen 1-5% des Nettodarlehensbetrages liegt. Höhere
Tilgungssätze führen dabei zu einer hohen
Monatsbelastung, wodurch die Darlehenslaufzeit reduziert werden kann.
Bei einem Tilgungssatz von 5% beispielsweise beträgt die
Darlehenslaufzeit lediglich rund 14 Jahre, bei einer dreiprozentigen
Anfangstilgung liegt die Laufzeit hingegen bei etwa 20 Jahren.
Darlehensnehmer, die eine sehr niedrige Monatsrate wünschen
und daher mit ihrer Bank lediglich die einprozentige Tilgung
vereinbaren, müssen gar mit Laufzeiten von 35 Jahren rechnen.
Für Darlehensnehmer kann daher die Option, den Tilgungssatz
während der Laufzeit zu ändern, sinnvoll sein.
Wer
sich beispielsweise für eine hohe Anfangstilgung entschieden
hat, jetzt aber von Arbeitslosigkeit betroffen ist, kann seinen
Tilgungssatz senken. Kreditnehmer hingegen, die durch einen
Karrieresprung ein höheres Einkommen erzielen, können
nun ihren Tilgungssatz erhöhen, um
Zinsen zu
sparen und das
Darlehen schneller zu tilgen.
Die Wahl der Zinsbindungsfrist
Zu den
Immobilienkredit Konditionen
gehört weiterhin die
Dauer
der Zinsbindung, die Bank und Kunde miteinander
vereinbaren. Diese
Zinsbindungszeit legt fest, wie lange die Bank an den vereinbarten
Zinssatz gebunden ist und diesen nicht verändern kann. Lange
Zinsbindungszeiten sorgen dabei für Planungssicherheit bei
Kreditnehmern. Üblicher Weise werden Darlehen mit
Zinsbindungsfristen von zehn Jahren vergeben.
In Zeiten besonders
niedriger Zinsen hingegen sollten Kreditnehmer die Immobilienkredit
Konditionen verhandeln und längere Zinsbindungszeiten von 15
oder gar 20 Jahren vereinbaren. In Zeiten hoher Zinssätze
hingegen kann es sich lohnen, lediglich kurze Zinsbindungszeiten
abzuschließen, um schneller auf Zinssenkungen reagieren zu
können.
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